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Seit Mitte November arbeite ich nun mit Gerald Dygryn zusammen und ich muss sagen: Es läuft richtig gut! Nach meiner quasi nicht vorhandenen ersten Profisaison 2020 (erst Corona, dann eine Stressfraktur), hatte ich vieles, was meinen Trainingsalltag angeht, hinterfragt und wollte mit einem Trainer arbeiten, der sich der korrekten Belastungssteuerung und auch der Balance zwischen Ausdauer und Krafttraining 100% bewusst ist. Ich klopfe mir selten auf die Schulter, aber bei dem „Trainer-Casting“ habe ich die absolut richtige Wahl getroffen.

Der Trainingsalltag aktuell

Aktuell sind wir noch sehr weit weg von Wettkämpfen; Mein erstes Rennen ist aktuell für Mai angepeilt. Das bedeutet, dass das Training viel Basisarbeit beinhaltet und wenig bis gar keine spezifische Wettkampfvorbereitung.
Ein großer Fokus liegt nun auf der Entwicklung meiner Kraft, Muskulatur und Beweglichkeit, sodass für den Sommer die Grundlagen und körperlichen Voraussetzungen bestens gelegt sind. Wie bei jedem Triathleten liegt viel Arbeit momentan bei der Grundlagenausdauer und Optimierung des Fettstoffwechsels.
Die Läufe dauern dann ungefähr 90 Minuten oder auch mal länger. Ich komme dabei selten über einen Puls von 135. Die Pace liegt dann am Ende bei ungefähr 5.15 min/km im Schnitt, das ist jetzt aber völlig sekundär.
Beim Schwimmen arbeite ich aktuell nahezu ausschließlich an der Technik. Hier hat Gerald einen Ansatz, der neu für mich war. Ich bin mir aber sicher, dass sich nach ein wenig Geduld und konsequenter „Detail-Arbeit“ im Wasser auch hier die Erfolge zeigen werden.

Meine Trainingswoche

Wir haben meine Woche so eingeteilt, dass von Montag bis Mittwoch der Fokus eher auf Kraft und schnelleren Einheiten (HIIT) liegt und von Freitag bis Sonntag dann auf den langen Ausdauereinheiten. Donnerstagnachmittag habe ich frei, das heißt meistens nur zwei Einheiten vormittags. Ich bin sehr froh über diese relativ fixe Struktur, denn so muss ich nie groß nachdenken, was morgen ansteht oder wann ich mal einen privaten Termin vereinbare. Es ist ähnlich wie ein Stundenplan in der Schule oder eine Bürowoche. Nur eben ohne komplett freien Samstag und Sonntag 😉

Ein normaler Trainingstag bei mir sieht dann meist sehr ähnlich aus. Auch wenn sich die Trainingseinheiten natürlich in Länge und Intensität unterscheiden.

Die Trainingseinheiten und Ernährung

Aufstehen, Frühstück, „Get-ready“:
Ich stehe grundsätzlich immer gegen 6.30 Uhr auf und beginne häufig den Tag mit dem Frühstück. Oft esse ich bereits am Abend vorbereitete „Overnight-Oats“, die dann mit ein wenig Obst noch interessant gemacht werden. Anschließend schaue ich mir die zwei, drei Einheiten, die für den Tag anstehen, an, damit ich weiß, was auf mich zukommt und so auch Entscheidungen treffe, welches Mittagessen ich nachher mache und ob ich z.B. während des Schwimmens ein Kohlenhydratgetränk benötige oder eher nicht.
Meistens folgt dann eine halbe Stunde, in der ich irgendwelche Schmerzen mit dem Faszienball oder der Blackroll „behandle“ und in der ich mein Atemtraining mache. Die Lungen in der Früh gleich zu belasten, hat sich bei mir extrem bewährt und gibt mir deutlich mehr Ruhe und Energie für den Rest vom Tag.

Das Krafttraining

Vier- bis fünfmal pro Woche habe ich aktuell ein Athletik-Training im Plan stehen. Einmal gehe ich dafür normalerweise an Geräte. Den Rest mache ich in meiner eigenen „Pain Cave“. Dort trainiere ich viel mit dem eigenen Körpergewicht, der Langhantel, Kettle Balls und Therabändern.
Wenn es im Plan steht, ist es oft die erste Einheit des Tages und beschäftigt mich für gut eine Stunde.

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Das Schwimmtraining

Anschließend geht es für mich normalerweise für eine halbe Stunde ins Auto Richtung Schwimmbad, das ich als Profiathlet nutzen kann. Hier verwende ich die Zeit für Telefonate und je nach Einheit, die ansteht, tut ein bisschen Ablenkung vom Sport-Alltag dann auch mal kurz gut.
Im Schwimmbad bin ich aktuell immer eine gute Stunde im Wasser. Derzeit steht weniger „Kachelzählen“ an, sondern es geht wirklich darum, ganz langsam und detailliert, Stück für Stück, die Technik so zu verbessern, dass ich ökonomischer und schlussendlich auch schneller schwimmen werde. Ich merke dabei, dass meine Schwimm-Ausdauer aktuell nicht die beste ist, die Technik aber Woche für Woche besser wird. Ich bin sehr gespannt darauf, wenn wir in ein paar Wochen Technik und Ausdauer kombinieren, wie sich dann meine Pace entwickeln wird!

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Das Mittagessen

Nach dem Schwimmen geht es daheim fast automatisch zur Zubereitung vom Mittagessen. Hier entscheidet die dritte Einheit des Tages, was auf dem Speiseplan steht. Bei längeren Radfahrten ist die Mahlzeit oft größer und ich muss nicht sehr aufpassen. Während bei anstehendem Lauftraining der Fokus eher auf schnellen Kohlenhydraten ohne viel Schnick-Schnack liegt, sodass mein Körper das Essen in den nächsten ungefähr zwei Stunden noch einigermaßen gut verdauen kann.
Meistens bereite ich die Kohlenhydratquelle wie Reis, Nudeln, Hirse oder Quinoa schon vorab vor, sodass es dann schneller geht.
Fast immer danach geht es für 20-40 Minuten ins Bett. Dort schlafe ich meistens nach wenigen Sekunden ein und anschließend bin ich bereit für die dritte Einheit des Tages.
Jetzt gibt es übrigens den ersten (und meist einzigen) Kaffee des Tages für mich. Ein Espresso und eine kleine Süßigkeit (z.B. eine Reiswaffel mit Dattelcreme oder eine Scheibe Bananenbrot) lassen den Blutzuckerspiegel wieder in die Höhe schießen und bringen mich in die richtige Stimmung.

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Das Lauf- und Radtraining

Die Radfahrten sind aktuell alle indoor. Was vor ein paar Jahren noch unfassbar langweilig war, ist heute mit Zwift und sekundengenauen wattgesteuerten Programmen fast schon aufregender als draußen zu fahren. Auf jeden Fall ist es sehr effizient, weshalb ich auch im Sommer oft auf der Rolle fahre. Hier geht das Training meist zwischen zwei und drei Stunden und oft ist es so, dass die kürzeren Einheiten die sind, die so richtig weh tun können.
Oft habe ich hier ein paar Minuten harte Belastung (z.B. 3 Minuten mit 320 Watt) gefolgt von ruhigeren Parts (um die 180 Watt) am Plan stehen, sodass so eine gewisse Resistenz für diese Härte geschaffen wird.

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Einmal in der Woche laufe ich aktuell Intervalle: Hier gehe ich sehr gerne auf die Bahn, da ich dort gleiche Bedingungen bei allen Intervallen habe (Wind, keine Höhenmeter) und ich habe über die Zeit gemerkt, dass mir die Bahn sofort einen anderen Fokus gibt, als einen Radweg hoch und runter zu laufen. Ich bin dann einfach komplett im „Element Laufen“ und kann so perfekt mein Training abspulen.
Hier stehen dann nach ein paar Minuten Warm-Up einige schnelle Segmente an, zum Beispiel 3-Minuten-Intervalle, die ich dann in einer Pace von ungefähr 3.25 min/km laufe. Nicht superschnell, aber wenn die Wettkampf-Pace im Sommer bei ca. 3.55 liegen soll, ist das schon ganz okay aktuell.

Der Abschluss des Trainingstages

Nach der dritten Einheit gibt es dann einen Recovery-Shake, damit ich in möglichst kurzer Zeit viele Nährstoffe zurückführen kann und mich so besser erhole.
Anschließend lege ich mich für eine knappe Stunde in meine Recovery-Boots, um auch hier die Erholung in der Muskulatur der Beine zu beschleunigen.

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An zwei Tagen in der Woche fahre ich zur Physiotherapie, um gezielt auf die ein oder andere schmerzhafte Stelle einzuwirken. Nicht selten ist die Behandlung der Unterschied zwischen schmerzfreiem Training am nächsten Tag unter voller Leistung und einem „naja – Hauptsache geschafft“-Gefühl.

Nach einem kohlenhydratreduzierten und proteinreichen Abendessen geht es dann für mich noch für rund eine Stunde auf die Matte, wo ich gezielte Dehnübungen mache, um die Beweglichkeit zu verbessern oder der Muskulatur bei der Entspannung zu helfen.

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Kurz nach halb 10 ist es dann Zeit fürs Bett, damit es am nächsten Morgen pünktlich wieder losgehen kann!

Bis bald,

Euer David

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Hallo Sportfans,
ich bin Johanna, 25 Jahre alt und mache seit ca. 5 Jahren aktiv Triathlon. Heute möchte ich euch davon berichten, wie ich zu der schönsten Ausdauersportart der Welt gekommen bin, denn dieser Weg war alles andere als geradlinig!
Wie so viele andere auch, kam ich durch eine wortwörtliche Schnapsidee zum Triathlon. Ein bisschen angetrunkener Mut und der Zuspruch von meinen Tanzschulkollegen und dann war der Satz schnell gesagt: „Triathlon, kann ich – ich melde mich an!“ Noch bevor ich ein Mal auf einem Rennrad saß oder die erste Laufeinheit absolvierte, meldete ich mich zur Sprintdistanz beim Waldeck – Triathlon in der Nähe meiner Heimatstadt an.

Das Training

Da meine Eltern beide früher auch Triathlon gemacht haben, aktiv im Verein waren und auch selbst Veranstaltungen mit ausgerichtet haben, war der Draht dazu schon immer irgendwie da, nur selbst hatte ich mich noch nicht wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt. Als Kind war ich viele Jahre aktiv im Schwimmverein, weshalb die erste Disziplin für mich zunächst (!) kein Problem darstellte. Meine Eltern sind beide bis heute noch sehr aktiv, was Laufen und Radfahren angeht und daher war auch die Frage des Equipments schnell gelöst. Ich erinnere mich noch gut an meine erste Fahrt auf einem Rennrad. Das war Mamas Alu-Haibike (Papas Rad durfte ich nicht nehmen, auch nicht im Rennen bzw. bis heute nicht… das ist nämlich aus Carbon 12). Ich fuhr gemeinsam mit meinen Eltern eine Runde von ca. 20 km, ich bekam zwischenzeitlich einen kleinen Hungerast und war danach einfach nur fix und fertig…

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Zwischenfazit: Vielleicht ist das doch alles gar nicht so einfach, wie ich es mir vorgestellt habe! Aber die Anmeldung war schon raus, also Augen zu und durch. Viel habe ich dann eigentlich nicht mehr trainiert. Dreimal saß ich noch auf dem Rad und ein paar Mal war ich wohl auch noch Laufen. Weil meine Mama mich dazu drängte, machte ich sogar eine Koppeleinheit (Danke an der Stelle dafür, denn ich bekam ordentlich Kreislaufprobleme und bin froh, dass ich das meinem Körper zumindest einmal vorher angetan habe!). Und dann war er auch schon da, mein erster Triathlon!

Das erste Rennen

Am Rennmorgen war ich natürlich total aufgeregt! Ausgestattet mit Mamas kurzem Neo (ohne Arme und nur bis zum Knie), einem alten Zweiteiler von ihr und ihrem Rennrad ging es zum Edersee. Als der Startschuss fiel hatte ich wirklich keine Ahnung, was mich erwarten würde. Ich dachte, das Schwimmen wäre kein Problem. Aber ich war nun mal bis dato ein reiner Beckenschwimmer.

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Zunächst war ich total irritiert von dieser dunklen Brühe und wurde auch ein bisschen hektisch. Keinen Boden zu sehen, mit Wellengang und Strömung zurecht zu kommen und dann auch noch in regelmäßigen Abständen nach vorne gucken, um nicht die Orientierung zu verlieren – gar nicht so einfach! Ich kletterte dann relativ weit vorne im Feld aus dem Wasser und schwang mich (natürlich auch mit Socken!) aufs Rad.
Obwohl mich Mama schon davor gewarnt hatte, durchgereicht zu werden (war sie doch selbst eine sehr gute Schwimmerin und wurde ab T1 eher nur noch überholt), war es irgendwie ein komisches Gefühl. Gefühlt im Sekundentakt flogen zunächst Männer und dann auch immer mehr Frauen an mir vorbei. Die größten Gegner waren für mich jedoch die Anstiege. Es dauerte gefühlt eine Ewigkeit, bis ich zur zweiten Wechselzone kam. Irgendwie hatten es die anderen da wohl leichter, dachte ich mir! Rückblickend lag das wohl unter anderem auch an ein paar 1.000 Radkilometern Unterschied! Das klingt zwar irgendwie negativ, aber so schlimm fand ich das in dem Moment gar nicht. Ich war zufrieden so wie es lief und wollte nur ins Ziel kommen – so wie das beim ersten Triathlon eben auch sein sollte! Ans Laufen habe ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht gedacht und mich auch nicht mental darauf vorbereitet.

Dementsprechend unkoordiniert lief dann der zweite Wechsel ab! Aber auch das war ja egal! An den Lauf erinnere ich mich nicht wirklich, außer dass er mir wie ein Marathon vorkam. Ich musste mich wirklich quälen und das war definitiv der anstrengendste Teil des Tages!! Ich war heilfroh, glücklich und unendlich stolz, als ich das Ziel endlich erreichte!

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Glücklich im Ziel

Ich glaube, ich habe deutlich mehr als 1:30h für die Sprintdistanz gebraucht. Aber: Who cares?? Meine Eltern und ein paar Freunde aus der Tanzschule waren an dem Tag bei mir, haben mitgefiebert und mich angefeuert. Es war eine tolle Erfahrung, aber ob ich überhaupt nochmal einen Triathlon machen werde, das wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht! Wer hätte gedacht, dass ich ein paar Jahre später meine erste Mitteldistanz machen und später sogar am Start der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft stehen würde?
Wenn euch meine Geschichte interessiert und ihr wissen wollt, was meinen Trainings- und Wettkampfalltag ausmacht, dann folgt mir auf Instagram oder auf meinem Blog. Ich freue mich auf euch!

Johanna

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