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Vergangenen Sonntag ging bereits die 4. Auflage des Ironman 70.3
über die Bühne. Ein Event das längst nicht nur Athleten in Extase bringt.
Ein Starterfeld das manch einer Weltmeisterschaft würdig wäre.
Zu meinem Rennen: Gestartet wurde in Wellen. Um 7.05 startete die
M18 gemeinsam mit der M25. Kurz nach den Pros. Geschwommen wurde zuerst
im Viehhofnersee, dann gefolgt vom spektakulärem Landausstieg, ehe es beim
zweiten Teil der Schwimmstrecke im Ratzersdorfersee weiter ging. Mit
einer wenig zufriedenstellenden Schwimmleistung wechselte ich als 4.
meiner Agegroup aufs Rad. Von da an gabs nur eins- "Drücken- Ziehen-
Drücken- Ziehen." Dank meiner SRM- Garmin Kombination mit dem Edge 500
konnte ich ein kontrolliertes Rennen abliefern, und konnte wichtige
Meter gut machen. Nach einer durchaus gelungenen Radpreformance in
einer Zeit von 2:18:49 (fast 10min schneller wie letztes Jahr) ging es
nach einem weiteren Wechsel in die Laufschuhe auf die abschließenden
21,1km per pedes. Ich wusste ich war gut unterwegs, da ich auf der
Radstrecke bereits einige (5min früher startende) Pros überholt hatte.
Euphorisch gings dann weiter. Vielleicht zu euphorisch. Die ersten
10,5km bin ich in 36:41 (!) angelaufen. Kurzzeitig sogar als 3. Österreicher. In der zweiten Runde musste ich dann dem hohen Anfangstempo
deutlich Tribut sollen, sei es nun der Radleistung bzw. dem hohen
Lauftempo wegen..., darüber wird wohl noch viel spekuliert werden. Der
Laufsplit betrug dennoch passable 1:18:57, eine erneute Steigerung zum
Vorjahr, trotz Einbruch. Summa sumarumm finishte ich in einer
Gesamtzeit von 4:09:24, als 3. meiner Agegroup, und 22. Gesamt, von
über 3000 Startern, wovon 87 (!) Pros waren.
Es war sicherlich
kein perfektes Rennen. Beim Schwimmen konnte ich lange nicht mein
Potential ausspielen. Mit meiner Radleistung bin ich sehr zufrieden.
Und beim Laufen darf weiter spekuliert werden..., sicher ist ,dass ich
ein wenig überzockt habe. Aber was mich nicht umbringt..., und so
weiter. Ich freue mich dennoch sehr über mein Resultat, habe ich doch
rund 8min gegebüber dem Vorjahr gut gemacht.
Nun blicke ich fokussiert auf mein nächstes großes Ziel. Die ÖSTM über die Kurzdistanz. Einmal mehr gilt: Man darf gespannt sein ;)
Genießt die schönen Herbsttage ;)
So long,
Philipp
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